Knochenaufbau

Implantate? – es gibt immer eine Möglichkeit!

Für anspruchsvolle Patienten gibt es immer ansprechende Lösungen.

Ein Aufbau von Knochen ist erforderlich, wenn nicht mehr ausreichend eigener Knochen vorhanden ist. Um dieses festzustellen, fertigen wir nach einem ersten Beratungsgespräch eine 3D-Aufnahme des Ober- und /oder Unterkiefers an.

Nach Auswertung erklären wir Ihnen die genauen anatomischen Gegebenheiten und ggf. operative Möglichkeiten für einen Knochenaufbau (=Augmentation). Dieser Eingriff wird bei uns ambulant durchgeführt und kann sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer vorgenommen werden. Hierfür stehen uns je nach Art der Knochenreduktion verschiedene Operationsverfahren für die Auflagerung, Anlagerung oder Einlagerung zur Verfügung, wie z. B. ein direkter oder indirekter Sinuslift im Oberkiefer, eine Knochenspaltung oder -spreizung für den Ober- oder Unterkiefer, ein Knochenblocktransplantat oder eine Auflagerungsplastik.

Die so genannte Socket-Preservation hilft direkt nach der Entfernung eines Zahnes das Einwachsen von Zahnfleisch in das Zahnfach zu verhindern durch Einbringen von Knochenersatzmaterial.

Auch das für Sie in Frage kommende Knochenersatzmaterial wird zusammen mit Ihnen entschieden. Nach einer gründlichen Anamnese und Diagnostik werden wir zusammen mit Ihnen die Materialvariante und Operationsplanung erstellen. Eine individuelle und an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasste, sichere und transparente Therapie ist unser Ziel und führt gemeinsam mit Ihnen zum Erfolg.

Ziel aller aufbauenden Verfahren ist eine Regeneration des Knochens als Vorbereitung für eine Implantation zu einem späteren Zeitpunkt oder in Verbindung bei gleichzeitigem Setzen des Zahnimplantates.

Knochenersatzmaterialien

Für einen Knochenaufbau können wir Ihnen verschiedene Materialien anbieten. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie werden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hergestellt und unterliegen somit strengsten Kontrollen – zu Ihrem Schutz.

Körpereigener Knochen (autologer Knochen)

Hierbei können wir von verschiedenen Stellen des Körpers kleinere Knochenmengen entnehmen, um sie dorthin zu transplantieren, wo ein knöchernes Defizit vorhanden ist.

Eine moderne Variante ist das sog. Tissue engineering, bei dem Stammzellen z. B. aus der Knochenhaut entnommen werden und eine Knochenzüchtung des eigenen Knochens erfolgt.

Fremdknochen (allogenes Material)

Wenn die Verwendung von Eigenknochen nicht gewünscht ist, ist menschlicher Fremdknochen eine Alternative, der ebenso wie autogenes Material (=Eigenknochen) die Knochenneubildung anregt, volumenstabil ist und auch für größere Knochendefekte anwendbar ist.

Tierisches Gewebe (xenoges Material)

Grundbestandteil der tierischen Knochenaufbaumaterialien ist Hydroxylapatit, ein Stoff, der auch im menschlichen Körper vorkommt. Diese Materialien sind gut erforscht und ermöglichen eine erfolgreiche und verlässliche Durchbauung, so dass die Ergebnisse gut voraussehbar sind.

Synthetische Materialien (alloplastisches Material)

Sollte kein fremdes menschliches oder tierisches Material gewünscht werden, so ist der Einsatz von alloplastischen Materialien sinnvoll. Diese können als alleiniges Material oder aber auch, falls erforderlich, mit anderen Materialien gemischt werden. Diese Werkstoffe haben kein allergisches Potential. Hierbei handelt es sich um sog. Tricalciumphosphate, die dem mineralischen Anteil des menschlichen Knochens ähneln. Sie bilden ein Gerüst für das Wachstum von Eigenknochen, das im Verlauf der Zeit von Knochenzellen durchsetzt wird und Knochendefekte schließt.

Kommentare sind geschlossen.