Anästhesie und Betäubung

Methoden der Schmerzausschaltung

Eine stress- und schmerzfreie Behandlung, individuell auf persönliche Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten, ist das oberste Ziel eines jeden chirurgischen Eingriffs.

Eine Entscheidung, welcher Art der Betäubung für Sie sinnvoll und zweckmäßig ist, entscheiden wir in Zusammenarbeit mit unserem Narkosearzt und Kinderärzten nach einer entsprechenden Erhebung der Krankengeschichte und Würdigung der Vorbefunde sowie gründlichen Abschätzung der Risiken.

Somit können wir auch Eingriffe bei Kindern, Angst- und Risikopatienten sicher und stressfrei durchführen.

Lokale Betäubung

Die örtliche oder lokale Betäubung ist für viele Eingriffe das Standardverfahren. Hier wird ein Teil der Gesichtshaut, Zähne, Wange, Zahnfleischs oder Kieferbereichs gezielt für einige Stunden unter Verwendung sehr feiner Kanülen betäubt und der Schmerz ausgeschaltet. Diese nennt man auch Leitungs- oder Infiltrationsanästhesie. Schnell wirksame Oberflächensprays machen den Nadeleinstich weitgehend gefühllos.

Medizinische Hypnose

Diese Art der Schmerzausschaltung kann bei chirurgischen Eingriffen auf Wunsch zusätzlich, bei kleineren Eingriffen oder zahnärztlichen Behandlungen auch als alleinige Methode gewählt werden.

Hierbei wird der Patientin einen tiefen Zustand der Entspannung versetzt und erlebt ein angenehmes bekanntes Ereignis aus seinem Leben ein weiteres Mal => die Aktivierung eines positiven Erlebnisses in der gedanklichen Welt.

Dämmerschlaf

Der Dämmerschlaf, auch Analgosedierung genannt, wird unterstützend zu der lokalen Betäubung eingesetzt. Hierbei wird ein angstlösendes Beruhigungsmittel in die Vene eingespritzt und versetzt den Patienten in einen entspannten und schläfrigen Zustand, bei dem er allerdings wach und ansprechbar bleibt. Die Medikamente führen zu einer Erinnerungslücke für den Zeitraum der Behandlung und verhelfen zu einem Gefühl der Angstfreiheit und Gelassenheit.

Vollnarkose (Intubationsnarkose)

Die Vollnarkose eignet sich für Patienten mit Angst oder Behinderungen, bei Kindern oder Unverträglichkeit von lokalen Betäubungsmitteln, um eine entspannte und störungsfreie zielgerichtete Behandlung durchzuführen und negative Erlebnisse zu vermeiden.

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